Dolibarr e.V.

 

Im April 2015 wurde eine deutschsprachige, rechtsfähige Gruppe als eingetragener Verein gegründet.

Der Zweck des Vereins Dolibarr e.V. ist die Unterstützung von Volksbildung, Wissenschaft und Forschung, des freien Wissensaustausch und die Chancengleichheit beim Zugang zu Software durch die Förderung und Verbreitung freier ERP/CRM Software im Sinne freier Software.

Der Verein fördert und unterstützt Dolibarr im deutschsprachigen Raum. Dolibarr ist einfach zu installieren, einfach zu benutzen und einfach zu entwickeln.

 

Als OpenSource Projekt und Community brauchen wir auch Ihre Hilfe - aktiv in vielen Bereichen wie zum Beispiel Entwicklung, Anwendungsberatung, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Webseiten, Übersetzung und vieles mehr - oder passiv - durch eine Spende :).

 

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Satzung des Dolibarr e.V.

Präambel:

Dolibarr e.V. (DeV) ist die Repräsentanz des freien und offenen CRM-ERP-Systems 

Dolibarr. Der Verein versteht sich als aktiv gestaltender Partner von Unternehmen und Personen, die Dolibarr einsetzen und entwickeln.

1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Name des Vereins lautet Dolibarr e.V.

  2. Der Verein hat seinen Sitz in Waldaschaff. Sofern keine feste Geschäftsstelle eingerichtet ist, folgt die Verwaltung dem Wohnort des jeweiligen Vorstandsmitglieds, das die Geschäftsführung wahrnimmt. 

  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Vereinszweck

  1. Der Zweck des Vereins ist die Unterstützung von Volksbildung, Wissenschaft und 

Forschung, des freien Wissensaustausch und die Chancengleichheit beim Zugang zu 

Software durch die Förderung und Verbreitung freier CRM-ERP-Software im Sinne Freier 

Software unter besonderer Berücksichtigung des Programmpakets 

Dolibarr. Freie Software, auch "OpenSource Software" genannt, im Sinn dieser Satzung 

sind Computerprogramme, die vom Urheber in nicht rückholbarer Weise der Allgemeinheit

unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden. Der Urheber gewährt Dritten dabei die 

Freiheit, das Programm für jeden Zweck einsetzen zu dürfen; untersuchen zu dürfen, wie 

das Programm funktioniert und es den eigenen Bedürfnissen anzupassen; Kopien für 

andere machen zu dürfen; und das Programm verbessern zu dürfen und diese 

Verbesserungen zum allgemeinen Wohl zugänglich zu machen. 

  2. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch 

a) die Förderung der Bildung, des Meinungsaustauschs und der Zusammenarbeit von 

Anwendern, Entwicklern und Forschern 

b) die Weiterentwicklung und Forschung an freier CRM-ERP-Software 

c) die Bereitstellung freier CRM-ERP-Software, unterstützende Bilder, Töne, Daten und 

Dokumentation sowie Förderung deren Verfügbarkeit und die Erstellung und 

Verbreitung von Informationsmaterial darüber 

d) Beiträge zur sachkundigen Information der Öffentlichkeit im Tätigkeitsbereich des Vereins 

und Teilnahme an Messen und Kongressen um die Informationen einem breiteren 

Spektrum von Anwendern zugänglich zu machen 

e) Organisation von Kongressen und allgemein zugänglichen Vorträgen zur Weiterbildung 

der Projektteilnehmer und Anwender 

   3. Der Verein verfolgt keine eigenen wirtschaftlichen Zwecke. Er erstrebt keinen Gewinn, 

parteipolitische und weltanschauliche Ziele sind ausgeschlossen.

3. Gemeinnützigkeit

   1. Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 2 der Satzung ausschließlich und

unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes steuerbegünstigte Zwecke 

der Abgabenordnung (§§ 51ff. AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie 

eigenwirtschaftliche Zwecke.

  2. Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. 

Die Mitglieder erhalten ausschließlich Erstattungen entstandener Kosten, aber keine 

direkten Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  3. Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch 

unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Für den Ersatz von 

Aufwendungen ist, soweit nicht andere gesetzliche Bestimmungen anzuwenden sind, das 

Bundesreisekostengesetz maßgebend.

4. Arten der Mitgliedschaft und Mitglieder des Vereins

   1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die die 

Ziele des Vereins mittragen und unterstützen wollen. Um Mitgliedern die Möglichkeit zu 

geben, sich aus der aktiven Unterstützung der Weiterentwicklung von Dolibarr 

zurückzuziehen, ohne die Mitgliedschaft aufzugeben, sind dabei folgende Arten von 

Mitgliedschaften vorgesehen: 

a) Aktive Mitgliedersind natürliche Personen, die den Vereinszweck und die Verwirklichung

der Vereinsziele durch Mitarbeit unterstützen und dabei die vollen Pflichten eines 

Vereinsmitglieds übernehmen. Insbesondere wird von ihnen Mitarbeit, die Teilnahme an 

den Mitgliederversammlungen und die Ausübung des Stimmrechts erwartet.

b) Passive Mitgliedersind natürliche und juristische Personen, die durch ihre 

Mitgliedschaft im Verein die Unterstützung des Vereinszwecks und der 

Vereinsziele erklären, aber auf die Ausübung der Rechte der aktiven 

Mitglieder, hier die Ausübung des Stimmrechts, verzichten. Juristische Personen 

benennen eine natürliche Person als Vertreter zur Ausübung der verbleibenden Rechte 

und Pflichten. 

c) Fördernde Mitgliedersind sind natürliche und juristische Personen, die den 

Vereinszweck und die Vereinsziele insbesondere durch einen finanziellen oder 

Sachbeitrag fördern. Sie werden auf eigenen Wunsch auf der Webseite des Vereins 

veröffentlicht und haben das Recht zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung, ohne 

damit ein Stimmrecht zu erwerben.

   2. Die aktive Mitgliedschaft wird auf Vorschlag eines aktiven Mitglieds mit 

Zustimmung zweier anderer aktiver Mitglieder durch Beschluss der 

Mitgliederversammlung oder der aktiven Mitglieder durch Internetwahl mit einfacher 

Mehrheit erworben. Hauptentscheidungskriterium für die Aufnahme soll das von den 

Aufnahmekandidaten über einen längeren Zeitraum gezeigte Engagement und der dabei 

geleistete Beitrag im Sinne der Vereinsziele sein. 

   3. Über die direkte Aufnahme von passiven Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Ein aktives

Mitglied kann auf eigenen Antrag beim Vorstand in die passive 

Mitgliedschaft wechseln. Bei Nichterfüllung der oben angegebenen Pflichten eines aktiven

Mitglieds über zwei aufeinanderfolgende ordentliche 

Mitgliederversammlungen ändert sich die Mitgliedschaft automatisch in eine passive.

   4. Ein passives Mitglied kann beim Vorstand die aktive Mitgliedschaft beantragen; wenn es 

zuvor schon einmal aktives Mitglied war. Andernfalls muss es ebenfalls das in 4.2. 

beschriebene Verfahren durchlaufen um die aktive Mitgliedschaft zu erhalten.

   5. Über die Aufnahme fördernder Mitglieder entscheidet der Vorstand.

   6. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen 

auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum 31. 

Dezember eines jeden Jahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber 

dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen.

   7. Das Instrument des Vereinsausschlusses ist kritischen Situationen vorbehalten, wobei 

grundsätzlich der Klärung zur Güte der Vorrang zu gewähren ist. Der Ausschluss erfolgt 

auf Beschluss des Vorstands mit sofortiger Wirkung. Gründe für einen Ausschluss können

sein 

a) ein schwerer Verstoß eines Mitglieds gegen die in dieser Satzung festgelegten 

Bestimmungen sowie Ziele und Zwecke des Vereins nach einem erfolglosen 

Versuch der Klärung, sowie

b) ein trotz mehrfacher Mahnung bestehender Rückstand an Beitragszahlungen über einen 

Zeitraum von 12 Monaten.

   8. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. 

Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschluss kann innerhalb von vier Wochen

beim Vorstand Widerspruch eingelegt werden, über den die nächste 

Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur Entscheidung der 

Mitgliederversammlung ruhen die Rechte und Pflichten des Mitglieds. Beim Ausschluss 

muss die Information über die Möglichkeit des Widerspruchs in einer Email an alle 

Mitglieder und dem ausgeschlossenen Mitglied offengelegt werden.

   9. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung besteht kein 

Anspruch auf Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.

5. Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

● die Mitgliederversammlung

● der Vorstand

● der Beirat

6. Mitgliederversammlung

   1. Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder an. Nur aktive Mitglieder 

erhalten ein Stimmrecht mit je einer Stimme.

   2. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich als reales Treffen 

statt. Die weiteren Mitgliederversammlungen können virtuell (Onlineverfahren) in einem 

nur für Mitglieder mit ihren Legitimationsdaten und einem gesonderten Zugangswort 

zugänglichen Chat-Raumabgehalten werden. Die Mitgliederversammlung wird vom 

Vorstand schriftlich per Post oder Email unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung 

einberufen. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen. Die Frist beginnt mit dem auf die 

Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des 

Poststempels oder der Absendung der Email. Das 

Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins 

schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Mitglieder können bis 2 Wochen vor

der Versammlung weitere Anträge auf Tagesordnungspunkte schriftlich oder elektronisch 

an den Vorstand richten. Es gilt das Datum des Post- bzw. Emaileingangs. Der Vorstand 

veröffentlicht die endgültige Tagesordnung im Internet, die Adresse ist in der schriftlichen 

Einladung mitzuteilen. Im Onlineverfahren muss das jeweils nur für die aktuelle 

Versammlung gültige Zugangswort mit einer gesonderten Email unmittelbar vor der 

Versammlung, maximal 3 Stunden davor, bekannt gegeben werden. Ausreichend ist 

dabei die ordnungsgemäße Absendung der Email an die letzte dem Vorstand bekannt 

gegeben Email-Adresse des jeweiligen Mitglieds.Abstimmung erfolgen über ein 

Abstimmungstool, dass eine Identifizierung mit Nutzername und Passwort der 

Abstimmenden zulässt. Sämtliche Mitglieder sind verpflichtet, ihre Legitimationsdaten und 

das Zugangswort keinem Dritten zugänglich zu machen und unter strengem Verschluss 

zu halten. 

   3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das 

Vereinsinteresse erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mindestens 20% aller 

Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen zwei Wochen eine außerordentliche 

Mitgliederversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte 

Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein. Hierfür gilt die virtuelle Mitgliederversammlung 

gemäß 

   4. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die 

Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Sie wählt aus ihrer Mitte einen 

Versammlungsleiter. Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes 

bestimmt, offen durch Handaufheben mit einfacher Stimmenmehrheit getroffen. Bei 

Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

   5. Zu Satzungsänderungen und zu Beschlüssen über die Auflösung des Vereins sind 

abweichend von (4) 3/4 der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen, 

mindestens aber die Hälfte der Stimmen aller aktiven Vereinsmitglieder notwendig.

   6. Ein aktives Mitglied, das nicht persönlich zur Mitgliederversammlung erscheint, kann sich 

von einem anderen bei der Mitgliederversammlung persönlich anwesenden Mitglied 

vertreten lassen. Der Vertreter nimmt das Stimmrecht des vertretenen Mitglieds neben 

seinem eigenen wahr. Der Vertreter legitimiert sich zu Beginn der Mitgliederversammlung 

durch Vorzeigen einer schriftlichen Vollmacht im Original gegenüber dem Vorstand. Ein 

Vertreter kann maximal zwei Mitglieder vertreten.

7. Aufgaben der Mitgliederversammlung

   1. Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist 

grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser 

Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

   2. Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der aktiven Mitglieder den Vorstand. 

Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinen.

   3. Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstandes abwählen. Hierzu benötigt sie

in Abweichung von (2) die Mehrheit der Stimmen aller aktiven Vereinsmitglieder.

   4. Die Mitgliederversammlung entscheidet über Widersprüche von Mitgliedern, die der 

Vorstand auszuschließen beabsichtigt.

   5. Die Mitgliederversammlung nimmt den jährlich vorzulegenden Geschäftsbericht des 

Vorstandes und den Prüfungsbericht des Rechnungsprüfers entgegen und erteilt dem 

Vorstand Entlastung.

   6. Es ist der Mitgliederversammlung vorbehalten, über Satzungsänderungen und 

Vereinsauflösungen zu entscheiden.

   7. Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung 

über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie 

bestellt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand 

berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sind, um die 

Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der 

Mitgliederversammlung zu berichten. Die Rechnungsprüfer haben Zugang zu allen 

Buchungs- und Rechnungsunterlagen des Vereins.

   8. Der Mitgliederversammlung sind weiterhin vorbehalten 

a) über den An- und Verkauf sowie die Belastung von Grundbesitz,

b) die finanzielle Beteiligung an Gesellschaften sowie

c) die Aufnahme von Darlehen zu entscheiden. Die Entscheidung für die Aufnahme eines 

Darlehens muss abweichend zu 6.4 mit 3/4 Mehrheit aller aktiven Mitglieder getroffen 

werden.

   9. Sie kann über weitere Angelegenheiten beschließen, die ihr vom Vorstand oder aus der 

Mitgliederschaft vorgelegt werden. 

8. Vorstand

   1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei aktiven Mitgliedern, ihm können nur natürliche 

Personen angehören. Die Amtszeit beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils 

amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis Nachfolger

gewählt sind.

   2. Der Vorstand setzt sich aus einen Vorsitzenden, zwei Stellvertretern und einer beliebigen 

Anzahl von Beisitzern zusammen. Einer der Stellvertreter ist der Schatzmeister. Über die 

Anzahl und Funktion der Beisitzer entscheidet die Mitgliederversammlung.

   3. Die Vorstandsarbeit, insbesondere Regelungen zur Einberufung von 

Vorstandssitzungen, deren Ablauf und die Durchführung von Abstimmungen, wird durch 

eine Geschäftsordnung des Vorstands geregelt, welche der Vorstand einstimmig 

beschließt.

   4. Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines 

Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der 

Mitgliederversammlung aus.

   5. Die Mitglieder des Vorstandes sind jeder für sich allein im Namen des Vereins nach außen

hin vertretungsberechtigt.

   6. Im Falle des Ausscheidens eines Vorstandsmitglieds während der Amtszeit bestimmt der 

Vorstand nach Internetwahl der aktiven Mitglieder ein 

kommissarisches Vorstandsmitglied. Das kommissarische Vorstandsmitglied bleibt bis zur 

nächsten Mitgliederversammlung im Amt. Über eine endgültige Nachfolge im Vorstand 

entscheidet die Mitgliederversammlung.

   7. Der Vorstand kann durch Beschluss als besondere Vertreter gemäß §30 BGB einen 

hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen, der die laufenden Geschäfte des Vereins führt 

und Vorgesetzter der hauptamtlichen Vereinsmitarbeiter ist. Entscheidungen über 

Arbeitsverträge, Kündigungen sowie Mitgliedsaufnahmen und Mitgliedsausschlüsse 

bleiben dem Vorstand vorbehalten.

   8. Der Geschäftsführer hat die Pflicht zur Teilnahme an den 

Mitgliederversammlungen und das Recht sowie auf Verlangen des Vorstands die Pflicht 

an den Vorstandssitzungen teilzunehmen. Er hat auf allen Sitzungen Rederecht und ist 

den Vereinsorganen gegenüber rechenschaftspflichtig. 

   9. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen 

Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Die 

Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

   10. Dem Vorstand ist es ausdrücklich untersagt Darlehen für den Verein aufzunehmen. Die 

Entscheidung darüber obliegt der Mitgliederversammlung. 

9. Beirat

   1. Der Verein kann einen Beirat haben. Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten 

und zu unterstützen.

   2. Der Beirat wird vom Vorstand berufen und abberufen. Ein Beiratsmitglied muss nicht 

Vereinsmitglied sein. Es besteht für den Vorstand keine Verpflichtung, den Beirat zu 

berufen.

   3. Wird ein Beirat berufen, findet mindestens einmal jährlich auf Einladung des Vorstands 

eine Beiratssitzung statt.

10. Geschäftsordnung

Die Geschäftsordnung regelt über den Rahmen der Satzung hinausgehende Details der 

Vereinsarbeit. Der Vorstand setzt die Geschäftsordnung nach der Zustimmung durch die 

Mitglieder in Kraft. Die Zustimmung der Mitglieder erfolgt durch Internetwahl mit einfacher 

Mehrheit der aktiven Mitglieder. 

11. Protokolle

Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen werden schriftlich 

niedergelegt und stehen den Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung. 

12. Tarifverträge

Vor der Anstellung hauptamtlich Beschäftigter regelt der Vorstand deren Bezahlung in der 

Geschäftsordnung. 

13. Vereinsfinanzierung

   1. Die erforderlichen finanziellen Mittel des Vereins werden beschafft durch 

a) Mitgliedsbeiträge,

b) Zuschüsse des Landes, der Kommunen und anderer öffentlicher Stellen,

c) Spenden, 

d) sonstige Zuwendungen Dritter,

e) Entgelte für Tätigkeiten des Vereins im Rahmen der Gemeinnützigkeit, unter anderem für 

Vorträge.

   2. Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der 

Mitgliederversammlung oder der aktiven Mitglieder durch Internetwahl mit einfacher 

Mehrheit. Die Regelung zur Höhe der Mitgliedsbeiträge wird Bestandteil der 

Geschäftsordnung.

14. Auflösung des Vereins, Verwendung des Vereinsvermögens

   1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen 

Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der 

Auflösungsbeschluß bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden aktiven 

Mitglieder. Sind weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, bedarf 

der Beschluss einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden aktiven Mitglieder.

   2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein 

Vermögen an einen Folgeorganisation oder Verein mit ähnlichem Zweck oder den FSF 

Europe - Chapter Germany e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für 

steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat. 

15. Sonstige Bestimmungen

   1. Die Kommunikation unter den Mitgliedern bzw. zwischen dem Verein und seinen 

Mitgliedern erfolgt bevorzugt auf elektronischem Wege. Zu diesem Zweck wird ein 

"Informations-Austausch-System" (Bulletin-Board oder Mailingliste) eingerichtet. 

Mitglieder, welche nicht an dieses System angeschlossen sind, haben keinen Anspruch 

darauf, diese Informationen auf anderem Wege (z.B. mit Briefpost) zu erhalten. Im 

Rahmen dieser Kommunikationseinrichtung wird für jedes Mitglied nur eine 

Zugangsberechtigung eingerichtet.

   2. Der Name des Vereins darf nur im Zusammenhang mit Aktivitäten des Vereins geführt 

werden.

   3. Persönliche Daten sowie Daten über die Mitglieder und andere vertrauliche Mitteilungen 

dürfen nicht zu vereinsfremden Zwecken verwendet werden.

   4. Alle Mitteilungen des Vereins sowie die Einladungen zu Sitzungen und zur 

Mitgliederversammlung gehen bei einem institutionellen Mitglied nur an die jeweils als 

deren Vertreter benannte natürliche Person.

 

 

 

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